Mein letzter Sommer?

Viel hat sich in den letzten Wochen getan. Meine Metastase im Gehirn wurde bestrahlt, dass soll sie zerstören. Die Metastasen in der Leber sind gewachsen (hätte mich ja auch gewundert, wenn es anders gewesen wäre). Deshalb gibt es auch wieder Chemo. Diesmal in Tablettenform, das sind 13 Tabletten pro Tag. Wenigstens habe ich keine Probleme beim Tablettenschlucken.

Ich komme mir richtig antriebslos vor. In meinen Job werde ich wohl nicht zurückkehren, das ist mir zu anstrengend. Ich schlafe 10 Stunden pro Tag und bin trotzdem müde.
Ich sitze herum und es scheint mir, als würde ich auf den Tod warten. Ich habe immer dieses Bild vor mir: ich sitze in meinem Garten, schaue in die Ferne und sehe den Tod und er winkt mir schon zu und kommt jeden Tag einen Schritt näher.

Ich frage mich schon, warum ich mir das alles antue, die ganzen Nebenwirkungen. Wie lange wird es dauern, bis sich wieder was in meinem Hirn bildet? Was ist besser? An Leberversagen zu sterben oder durch Gehirnmetastasen?

21.7.11 10:20

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